Selbstauskunft

Term Definition
Selbstauskunft

Grundsätzlich können Vermieter eine sog. „Selbstauskunft“ vor Anmietung der Wohnung von  Mietinteressenten verlangen.

Manche Makler, Eigentümer oder Wohnungsunternehmen fragen aber nicht nur wirklich Wissenswertes ab, sondern häufig auch Privates oder gar Intimes. Der Wohnungssuchende muss allerdings nur solche Fragen, an denen der Vermieter ein berechtigtes Interesse hat, wahrheitsgemäß beantworten. Das sind alle Fragen, mit denen abgeklärt werden soll, ob der Mieter die zukünftige Wohnung bezahlen kann. Dies sind z. B. Fragen nach dem Einkommen und nach dem Arbeitsplatz. Die Wahrheit muss der Mieter auch sagen und angeben, wenn es darum geht wer und wie viele Personen in die Wohnung einziehen sollen.

Anders sieht es aber bei Fragen aus, die mit dem Mietvertrag nicht unmittelbar etwas zu tun haben. Hier gehen den Vermieter die Antworten nichts an. Fragen, wie zum Beispiel, ob Kinder geplant sind, ob die Ehefrau schwanger ist, ob der Ehepartner Ausländer ist, ob Vorstrafen vorliegen, wie man sich die ideale Wohnungseinrichtung vorstellt usw. kann der Mieter beantworten, wie er will. Oder es kann die Antwort gewählt werden, die dem Vermieter wahrscheinlich am besten gefallen wird.

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