Ablösevereinbarung

Term Definition
Ablösevereinbarung
Übernimmt der Mieter Einrichtungsgegenstände kann eine sog. Ablösevereinbarung vereinbart werden.

Wann kann ein Vermieter oder Vormieter Extrazahlungen verlangen und wann nicht? Zulässig sind Kaufverträge in Form einer Ablösevereinbarung. Mit Hilfe derartiger Kaufverträge verpflichtet sich der Wohnungssuchende, bei der Anmietung der Wohnung bestimmte Einrichtungsgegenstände des Vormieters oder des Vermieters zu übernehmen. Häufig ist eine Ablösevereinbarung in der Praxis aber ein "verkappter" Abstand,nämlich dann, wenn wertloses Mobiliar zu Höchstpreisen abgegeben werden soll. Das ist nach dem Wohnungsvermittlungsgesetz unzulässig. Der Preis für die Möbelstücke darf nicht in einem auffälligen Missverhältnis zu deren Wert stehen.

Ist zum Beispiel die für 4.000 Euro gekaufte Einbauküche nur noch rund  500 Euro wert, muss der Wohnungssuchende höchstens diese 500 Euro plus 50 Prozent zahlen. Alles, was über 750 Euro liegt, kann er zurückfordern.

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