Richtig heizen – Kosten sparen

Mittwoch, 15 November 2017 Publiziert in Mieternews

Spätestens dann, wenn man die hohe Nachzahlung aus der letzten Heizkostenabrechnung erschrocken liest, fragt man sich, ob man als Mieter selbst etwas im letzten Winter falsch gemacht hat. Nicht immer sind die Abrechnungen falsch, sondern hohe Heizkosten entstehen häufig auch durch falsches Heizen und Lüften. Richtiges Heizen und Lüften spart nicht nur Geld, sondern trägt auch zu einem gesunden Raumklima bei. Verhindert wird dadurch auch Schimmelbildung. Diese entsteht nämlich häufig als Folge von zu geringen Raumtemperaturen und nicht ausreichender und falscher Belüftung.

Der Deutsche Mieterbund hat wichtige Tipps zum richtigen Heizen und Lüften zusammengestellt:

Fenster nicht auf „Dauerkipp“ stellen! Hier entstehen unbemerkt die höchsten Wärmeverluste. Bis zu 200 Euro pro Heizsaison kann der Mieter allein durch die Vermeidung von dauerhaft angekippten Fenstern einsparen. Außerdem wird ein Auskühlen der Räume und des Mobiliars vermieden.

  • Nicht zuerst die Räume überheizen und dann mittels Lüften wieder runter kühlen! Die Ideal- bis Maximaltemperaturen betragen in Wohnräumen 20 °C bis 22 °C, in der Küche 18 °C bis 20 °C, im Schlafzimmer 16 °C bis 18 °C und im Badezimmer bis maximal 23 °C. Die Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C spart 6 Prozent der Heizenergie!
  • Vor dem Lüften die Heizung abstellen! Mehrmals täglich kurz und kräftig lüften! Das verbessert das Raumklima und stoppt den Schimmel. Verwenden von Thermohygrometer: Diese zeigen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit an und überprüfen das Raumklima. Blinkt das rote Licht ist Lüften erforderlich.
  • Möbel und Gardinen gehören nie direkt vor die Heizung! Stehen dort Möbel oder ist die Heizung mit Gardinen verhangen, kostet das bis zu 15 Prozent der abgegebenen Wärme.
  • Abdichtung breiter Ritzen an Fenstern und Türen mit selbstklebenden Streifen! Diese sind in jedem Baumarkt erhältlich, kosten nicht viel und sind auch für den Laien leicht selbst anzubringen!
  • Nicht mit Elektro-Öfen und Heizungslüftern heizen, denn der Verbrauch dieser Geräte kostet am meisten Geld. Diese Geräte sind nur etwas für den absoluten Notfall. (Beim Ausfall der Zentralheizung)

 

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