Musterbriefe

Tierhaltung

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5 Dokumente zu "Tierhaltung" gefunden

Zur allgemeinen Lebensführung gehören heute in vielen Haushalten auch Tiere, seien es Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen oder sonstige Tiere. Für einen Mieter stellt sich vor der Anschaffung und der Haltung eines Tieres in der Mietwohnung immer die Frage: Darf ich das?

In vielen Fällen fühlen sich Mieter aber auch durch die Tierhaltung eines anderen Mieters gestört und fragen: Muss ich das Tier und die davon ausgehenden Beeinträchtigungen und Störungen überhaupt dulden und hinnehmen?

Aus den Bestimmungen für das Mietrecht ergeben sich bedauerlicherweise keine Antworten. Es kommt also darauf an, was der Mietvertrag für Regelungen enthält. Vier grundsätzliche Situationen kommen häufig vor:

  1. Der Mietvertrag erlaubt die Tierhaltung.
    In diesem Fall darf der Mieter übliche Haustiere wie Hunde, Katzen oder Vögel halten. Ungewöhnliche Tiere wie Giftschlangen etc. zählen aber nicht dazu.
  2. Der Mietvertrag regelt die Tierhaltung nicht.
    Ist keine Regelung enthalten, darf der Mieter Kleintiere wie Hamster, Schildkröten, Ziervögel und -fische halten. Bei größeren Tieren wie Hunde und Katzen kommt es auf Größe, Verhalten und Anzahl der Tiere an. Wichtig ist auch, ob das Halten eines Tieres etwa wegen der Größe der Wohnung noch artgerecht ist und ob die Belange anderer Hausbewohner beeinträchtigt werden. Dies kann im Einzelfall schwer zu beurteilen sein. Auch besondere Bedürfnisse des Mieters (z. B. Blindenhund) sind bei der Beurteilung zu berücksichtigen.
  3. Der Mietvertrag untersagt die Tierhaltung.
    Verbietet der Mietvertrag generell jede Art von Tierhaltung, so ist diese Bestimmung unwirksam. Das bedeutet aber nicht, dass damit jede Tierhaltung erlaubt ist. Hier muss im Einzelfall daher geprüft werden, ob die beabsichtigte Tierhaltung noch zum vertragsgemäßen Verbrauch gehört(siehe oben Punkt 2)
  4. Die Zustimmung des Vermieters ist nach dem Vertrag erforderlich.
    Auch hier ist die Klausel, wonach bei jeder Tierhaltung die Zustimmung des Vermieters erforderlich ist, unwirksam. Allerdings kann die Zustimmung des Vermieters bei Hunden und Katzen gefordert werden. Auch hier müssen aber vom Vermieter nachvollziehbare Gründe für die Versagung der Erlaubnis angegeben werden.

Die Beeinträchtigungen und Störungen, die von der Tierhaltung von Mietern ausgehen, müssen andere Mieter nicht klaglos hinnehmen. Ständiges Bellen, Anknurren oder ständiges Anspringen von Hunden im Treppenhaus, Verunreinigungen im Haus oder zum Haus gehörenden Garten bzw. Hof führen zu Ansprüchen dieser Mieter gegenüber dem Vermieter, dies zu unterbinden und auch zu Mietminderungsansprüchen, wenn dadurch der Wohnwert der Wohnung und des dazu gehörenden Umfeldes nicht unerheblich beeinträchtigt wird. In jedem solcher Fälle sollte, falls der Hundehalter selbst keine Abhilfe schafft, der Vermieter angeschrieben und aufgefordert werden, die Beeinträchtigungen zu unterbinden.

Die Musterbriefe sind gegliedert in solche, mit denen eine Genehmigung beantragt oder die Versagung einer solchen als unberechtigt zurückgewiesen wird oder solchen, die eine Beeinträchtigung oder Belästigung durch die Tierhaltung anderer Mieter zum Gegenstand haben.

Tierhaltung
Antrag Genehmigung Haustier Katze

Antrag auf Genehmigung von Katzen

Tierhaltung
Antrag Genehmigung Haustier Hund

Antrag auf Genehmigung von Hunden

Tierhaltung
Tierhaltung Belästigung durch Mitmieter

Wenn Haustiere von Nachbarn stören

Tierhaltung
Tierhaltung Verunreinigung Hausflur

Verunreinigung des Hausflures durch Hunde von anderen Mietern

Tierhaltung
Tierhaltung Zurückweisung Verbot

Vermieter erlaubt keine Tierhaltung. Entsprechende Reaktion des Mieters

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